Ein Tag im Freizeitpark
Für Kinder ist es das Größte, wenn sie in den Ferien oder am Wochenende in einen Freizeitpark fahren dürfen. Meistens ist die Anreise recht lang, denn die wenigsten wohnen gleich um die Ecke. Da heißt es oft stundenlanges Autofahren auf der Autobahn. In der Ferienzeit kommt hinzu, dass sowieso schon sehr viel los ist auf den Straßen. Steht man dann auch noch im Stau, ist dies sehr ärgerlich. Kleine Freizeitparks können locker an einem Tag besucht werden. Große hingegen sollte man über ein ganzes Wochenende besuchen. Eine Übernachtung sollte mit eingeplant werden. Eine Zwei-Tages-Karte ist unwesentlich teurer, als ein Tagesticket. So hat man den Vorteil, den Park in Ruhe besichtigen zu können. Bei den Fahrgeschäften ist sowieso wieder Geduld gefragt, denn fast überall muss man sich einige Zeit anstellen, bis man an der Reihe ist. Damit man dann überall mindestens einmal fahren kann, sollte man an zwei Tagen den Park besuchen.
Dies bedeutet gleichzeitig weniger Stress für alle, denn nun ist der Druck weg, durch den Park zu hetzen. Man hat genügend Zeit und braucht nicht von einem Punkt zum anderen hetzen. Shows, die angeboten werden, können in aller Ruhe genossen werden. Achterbahnjunkies kommen voll auf ihre kosten, denn so kann sie immer wieder mal gefahren werden. Eine Achterbahn ist nicht jedermanns Sache. Nervenkitzel pur, wenn man daran denkt, dass die Gondeln rauf und runter fahren, in einem höllischen Tempo. An das Looping braucht man noch gar nicht denken, weil es einem sowieso schon beim Zusehen den Magen umdreht. Kinder lieben solche rasanten Fahrten und können gar nicht genug davon bekommen. Zwischendurch kann man sich ja wieder etwas langsameren Fahrgeschäften widmen. Oder man sieht sich einen Film im 3-D-Kino an.
Wer schon mal einen solchen Film gesehen hat, wird sicher verstehen, warum so geschwärmt wird. Nicht die Handlung alleine, oder das Thema ist es, was diese Filme so besonders macht; vielmehr das Gefühl, als würde man direkt in dem Film stehen und hautnah dabei sein. Ein Beispiel: Ein Frosch streckt blitzartig die Zunge heraus. Schnell duckt man sich, weil man der Meinung ist, der Frosch trifft einen mit seiner Zunge. Fängt es an zu schneien, denkt man, dass die Flocken auf einen herunterfallen. Dies kann aber noch verstärkt werden, indem tatsächlich Schaumflocken auf die Zuschauer herunter rieseln. Dies alles ist allerdings nur möglich, wenn man eine Spezialbrille dazu aufsetzt. Mit bloßem Auge funktioniert dies nicht. Da sieht man alles verschwommen. Kann ein Unwissender sich schwer vorstellen, ist aber so.
Für das leibliche Wohl wird in so einem Freizeitpark an jeder Ecke etwas geboten. Ob man sich nun Pommes oder Pizza in einer Imbissbude kauft, oder ein Restaurant aufsucht, um richtig zu essen, ist egal, denn Möglichkeiten gibt es genügend, seinen Hunger zu stillen. Ein Eis zwischendurch, da sagt kein Kind nein. Oft sind Zauberer oder andere Künstler im Park unterwegs, die den Besuchern Unterhaltung bieten. Schnappschüsse bei besonderen Attraktionen können als Erinnerung gekauft werden. Wer möchte denn nicht so eine Momentaufnahme von der Achterbahn, bei der man das Gesicht so verzieht, das man bereits beim Ansehen das Bauchkitzeln noch einmal spürt.
Damit so ein Tag mit den Kindern nicht zu teuer wird, kann man sich auch ein paar belegte Brote einpacken, die für zwischendurch gedacht sind, denn die Verpflegung für alle ist nicht billig. Hier ein wenig und da ein wenig, für jeden noch eine Kleinigkeit als Erinnerung gekauft, schon hat man eine größere Summe beisammen. Darum ist es gut, wenn man den Kindern im Vorfeld schon erklärt, für was Geld ausgegeben wird, um peinliche Wutanfälle der Kleinen zu vermeiden. Mit einem Picknick, das man noch vor dem Parkbesuch macht, nachdem man angekommen ist, kann man den größten Hunger stillen.
