Bilder selbst ausdrucken mit dem eigenen Fotodrucker

Es ist allgemein bekannt, dass es günstiger ist, eine große Menge Fotos nicht zu Hause am eigenen Drucker auszudrucken, sondern den Auftrag im Idealfall an einen Fotoservice im Internet zu vergeben. Samt Versandkosten und Bearbeitungsgebühr ist dies meistens billiger, als der eigene Ausdruck. Nun ist aber nicht jedesmal ein Schwung Bilder vorhanden beziehungsweise die Zeit noch lange genug, um den Postweg der Bestellung im World Wide Web abzuwarten. Dann ist es gut, zu Hause einen eigenen Fotodrucker zu besitzen, der gute Qualität bringt. Es ist eigentlich egal, wo man den Drucker gekauft hat.

Die Preise sind im Allgemeinen gefallen, sodass man zum Beispiel ruhig darüber nachdenken kann, sich ein hochwertiges Profi-Modell anzuschaffen, wenn man es denn auch ausnutzt. Wo man diesen Einkauf tätigt, bleibt jedem Fotografen selbst überlassen. Bei Canon wird man zum Beispiel beim Modell mit dem Namen PIXMA pro9500 MarkII kaum Grund zur Beanstandung haben. Bis zu einem Format von DIN-A 3 lassen sich hier klare, farblich einwandfreie Fotos ausdrucken – ein Traum für jeden Fotografen, der seine Kunstwerke zu Hause, aber vor allem schnell und hochwertig selbst ausdrucken möchte.

Nach dem geeigneten Drucker kann man natürlich auch in den Angeboten der Elektromärkte suchen, oder hier: In einem Shop, in dem man vom einfachen Zubehör bis zum Profigerät alles in einem bekommt und noch gleich die entsprechende Beratung in aller Ruhe durchlesen darf. Kein Verkäufer drängt zum Kauf oder stottert unwissend einige fragliche Empfehlungen: klare Fakte stehen einander gegenüber, der Vergleich in punkto Leistung und Preis ist ganz einfach vorzunehmen.

Bevor ein Drucker gekauft wird, sollte man sich vergewissern, dass es das richtige Gerät ist, das man sich ausgesucht hat. Bekanntlich gibt es ja heute schon Geräte, die den PC zum Ausdrucken gar nicht mehr brauchen. Man schiebt die Speicherkarte aus der Kamera oder aus dem Handy einfach – notfalls mit einem Adapter – in den entsprechenden Schlitz am Drucker. Nun kann man, allerdings ohne den Zwischenschritt der detaillierten Bearbeitung, einfach ausdrucken, was man als Ausdruck braucht. Angeschlossen an den PC bieten sich natürlich noch viele Möglichkeiten, aus einfachen Fotos spektakuläre Momentaufnahmen werden zu lassen. Übertragungen per Bluetooth sind, wie auf Wikipedia beschrieben, natürlich auch jederzeit möglich, was vor allem für die Fotos auf dem Handy besonders interessant ist.

Die Patronen gibt es als einzelne Farben, meist in den Farben schwarz, rot, blau und gelb, aber auch als Kartuschen, in denen die Farben alle untergebracht sind. Diese sind mit dem Nachteil behaftet, dass eventuell die eine Farbe schon leer ist, während in den anderen noch Reste vorhanden sind. Druckt man zum Beispiel sehr viele Fotos mit einem Sonnenuntergang, wird hier die blaue Patrone weniger beansprucht, als zum Beispiel die rote, die schwarze oder die gelbe. Das System, in dem alle Farben einzeln und nach Bedarf ausgetauscht werden können, ist dementsprechend günstiger. Ohne Fotopapier werden die Fotos übrigens auf keinem Drucker der Welt zu gelungenen Werken. Auf normalem Papier ausgedruckt, ist jedes Foto blass und fahl.

Der spontane Ausdruck nach Lust und Laune, das Erinnerungsfoto an einen schönen Nachmittag mit Freunden: Solche Fotos darf jeder Hobbyfotograf natürlich nach bestem Wissen und Gewissen zu Hause ausdrucken. Ansonsten ist das Prinzip der Wirtschaftlichkeit eher, Tintenpatronen und das etwas teurere Fotopapier nur dann zu verwenden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Die massive Offensive, ein Fotoalbum mit den Fotos von der Festplatte zu befüllen, ist wesentlich günstiger, wenn man die Fotos nach der Bearbeitung an einen Bilderdienst sendet und sich noch zwei bis drei Tage mit dem Einkleben geduldet. Wer beruflich auf schnelle Ausdrucke von Fotos angewiesen ist, sollte für seine Preiskalkulation genau durchrechnen, welche Kosten Patrone und Papier je nach Format und Druckqualität verursachen.